Das argentinische Mittelfeld hat einen deutlichen Leistungsabfall erlebt
Obwohl die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 beendet ist, bleibt bei den Fans ein Gefühl des Bedauerns zurück. Nur die Anhänger der spanischen Nationalmannschaft feiern und schwenken ihre günstige fußballtrikots, während die anderen 47 Nationalmannschaften im Laufe des Turniers ausgeschieden sind. Im Finale offenbarte die argentinische Nationalmannschaft eine fatale Schwachstelle: ein Mittelfeld, das weit unter seinen Möglichkeiten blieb.
Enzo Fernández war der am stärksten kritisierte Spieler im argentinischen Aufgebot, nachdem er während der Partie des Feldes verwiesen worden war. Während der Enzo Fernández des WM-Finales 2022 noch als Held gefeiert wurde, der Argentinien zum Titel verhalf, wurde der Enzo Fernández des Finales 2026 zum Auslöser der Niederlage. Der Sieg von 2022 hatte ihm enorme Vorteile eingebracht und den Weg für einen prestigeträchtigen Wechsel zum FC Chelsea geebnet; doch das taktische System Chelseas und die häufigen Trainerwechsel haben sein Talent erheblich verkümmern lassen. Er verfügt nicht mehr über die wettbewerbsstarke Form, die er im Finale vor vier Jahren gezeigt hatte, und hatte Schwierigkeiten, in intensiven Spielphasen die Ruhe zu bewahren. Erschwerend kamen das nachlassende Laufpensum von Rodrigo de Paul und die schwankende Form von Alexis Mac Allister hinzu. Selbst mit Lionel Messi als zentralem Ankerpunkt sah sich die Mannschaft einem spanischen Team gegenüber, das durch sein ballbesitzorientiertes Spiel glänzte.
Ein Geniestreich von Ferran Torres in der Verlängerung besiegelte schließlich den Titelgewinn für Spanien. Für Argentinien blieb am Ende nur der zweite Platz, und die Fans skandierten Lionel Messis Namen, um ihn zu trösten. Messi war nach dem Spiel zu Tränen gerührt; tief bewegt blickte er auf die Fans auf den Rängen, die Argentinien trikot trugen. Das WM-Finale ist nun Geschichte, und der argentinischen Nationalmannschaft steht eine Zukunft bevor, die von einem Leistungsabfall innerhalb des Kaders geprägt ist.










